Meine Frau und ich wünschten uns seit ein paar Jahren schon ein Kind. Nachdem wir nach der Planungsphase und der Zeugungsphase in die Austragungsphase kamen wurde es Zeit für die Geburtsvorbereitung.

Ich bin von Natur aus sehr neugierig und wollte mir von dem was landläufig als Hechelkurs bezeichnet wird natürlich selbst ein Bild machen. Beim ersten Termin blickte ich in ein paar bekannte Gesichter und unsere nette Hebamme erzählte uns bei fast schon familiärer Atmosphäre und einer heißen Tasse köstlichem Tee aus Ihrem ereignisreichen Leben und über das Wunder der Geburt. Angefangen von Risiken während der Schwangerschaft über den genauen Ablauf der Geburt, Babypflege, Tipps und Tricks zu der unendlich scheinenden Vielfalt an Produkten und Ratgebern usw.

Was ich besonders als werdender Vater ganz toll fand war der eine Abend an dem ein junger Mann, der uns als hilfsbereiter 2-facher Vater und Freund der Hebammenpraxis vorgestellt wurde, allen männlichen Kursteilnehmern berichtete, wie er die Geburten seiner Kinder miterlebt hat und wie er seine Frau bei der Geburt unterstützt hat.

Alle Inhalte hier aufzuzählen würde den Rahmen sprengen – ich für meine Begriffe kann nur sagen, das jede Frage der Kursteilnehmer ausführlich und umfassend beantwortet wurde, immer ein herzlicher Umgangston herrschte und ich mit dem Gefühl den Geburtsvorbereitungskurs verlassen habe: Ich bin sehr gut vorbereitet auf die Geburt meines ersten Kindes und weiß genau wie ich meine Frau dabei unterstützen kann. Und ich weiß, das da jemand ist, den ich immer um Rat fragen kann.

PS. Atemübungen habe ich gemeinsam mit meiner Frau und den 7 anderen Paaren, im „Hechelkurs", den ich nun mit anderen Augen sehe, auch gemacht.

Frank Oehlkrug, 35 Jahre aus Schönberg